Alsterdorfer
Implantologicum
Hamburg

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FAQ Knochenaufbau

 

Welche Ursache hat der Knochenabbau?

Der Verlust eines oder mehrerer Zähne führt zu einer mangelhaften Belastung des Kieferknochens. Die Folge ist ein Verlust von Knochen, so dass im Extremfall das Tragen einer konventionellen Prothese nicht mehr möglich ist oder ein Implantat nicht mehr sicher im Knochen verankert werden kann.

Wann ist ein Knochenaufbau notwendig?

Ein Aufbau des Kieferknochens ist notwendig, wenn ein sicherer Sitz einer Prothese nicht mehr möglich ist und durch Mundschleimhaut verlagernde Eingriffe nicht verbessert werden kann. Ein weiterer Grund liegt vor, wenn eine sichere Verankerung eines Implantates im Knochen nicht mehr möglich ist.

Welche Möglichkeiten des Knochenaufbaus existieren?

Prinzipiell wird zwischen der Knochentransplantation unterschieden, d.h. die Verlagerung von körpereigenem Knochen, z.B. vom Kinn zum Oberkiefer und dem Einsatz von "Kunstknochen". Als Goldstandard gilt, mit Ausnahme des Anhebens des Bodens der Kieferhöhle (Sinuslift), die Verlagerung von körpereigenem Knochen. Diese Operationstechnik erfordert immer einen zweiten Eingriff zur Gewinnung des Knochentransplantats. Der Vorteil des Kunstknochens ist das Fehlen dieses "Entnahmeeingriffs". Der Nachteil liegt in der geringeren Erfolgsrate des "Kunstknochens". Die Vor- und Nachteile beider Op-Techniken sind stets individuell Patienten bezogen und können erst nach einer Untersuchung des Patienten festgelegt werden.

Wie läuft eine Knochentransplantation ab?

Die Knochentransplantation kann, in Abhängigkeit Ihres Wunsches als Patient, in Narkose, im "Dämmerschlaf" und in örtlicher Betäubung erfolgen.
Verpflanzungen von kleineren Knochenstücken innerhalb der Mundhöhle sowie das Einsetzen von "Kunstknochen" erfolgen in der Regel in örtlicher Betäubung oder im "Dämmerschlaf". Die Transplantation von großen Knochentransplantaten, wie z.B. vom Becken erfolgt in Vollnarkose.

Wie groß ist die Beeinträchtigung nach einem Knochenaufbau?

Nach einem Knochenaufbau ist mit einer Schwellung im Operationsgebiet zu rechnen. Diese Schwellung hält je nach Umfang des Knochenaufbaus für 2-4 Tage an. Die Schmerzen nach einer solchen Operation sind vergleichbar mit den Schmerzen nach einer Zahnentfernung.
Die Entnahme von Beckenknochen führt zu einer vorübergehenden Beeinträchtigung des Gehens.

Welche kosten entstehen durch einen Knochenaufbau?

Der Aufbau des Ober- und Unterkiefer zur Verbesserung des Prothesensitzes ist eine Leistung, die von der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) übernommen wird.
Erfolgt der Knochenaufbau im Zusammenhang mit einer Implantatversorgung übernimmt die GKV die Kosten nur in bestimmten Ausnahmesituationen. Deshalb wird in diesen Fällen immer ein individualisierter Heil- und Kostenplan (HKP) erstellt. Dieser basiert auf der Basis der Gebührenordnung für Ärzte/ Zahnärzte (GOÄ/GOZ) mit einem maximalen Steigerungsfaktor von 3,5. Damit ist eine Erstattung durch eine Private Krankenversicherung, Zahnzusatzversicherung bzw. der Beihilfestelle gewährleistet.

Welche Arten des Knochenaufbaus existieren?

  • Sinuslift: Anheben des Boden der Kieferhöhle
  • Sandwichosteoplastik: Horizontales Aufspalten des Kieferkammes und Einlagerung von Knochen in den entstandenen Spaltraum, zur Erhöhung des Kieferkamms
  • Bone splitting: Vertikales Aufspalten des Kieferkammes und Einlagerung von Knochen in den entstandenen Spaltraum, zur Verbreiterung des Kieferkamms
  • Laterale Augmentation: Seitliche Anlagerung des Knochens an den Kieferkamm, zur Verbreiterung des Kieferkamms
  • Onlay-Augmentation: Auflagerung des Knochens auf den Scheitel des Kieferkamms, zur Verbreiterung des Kieferkamms

 

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